Wir über uns



Wissenswertes auf einen Blick…



Träger


Stiftung Kinderheimat Neuhaus i. Solling kooperativ mit dem Deutschen Roten Kreuz verbunden



Heimgröße

30 stationäre Plätze im Stammhaus in Neuhaus. Der Ort Neuhaus liegt idyllisch im Waldgebiet Solling-Vogler und ist 12 km von der Kreisstadt Holzminden entfernt.



Gruppen

3 Gruppen mit jeweils 9- 10 Plätzen unterteilt in 1 Jungengruppe, 1 Mädchengruppe und 1 koedukative Gruppe für Kinder ab 6 Jahren, ebenfalls ist Internatsunterbringung ( = 5 Tage Unterbringung pro Woche / Wochenende zu Hause ) möglich. Zusätzlich eine Aussenwohngruppe in Holzminden mit 7 Plätzen.









Pädagogische Ziele


Die Kinder und Jugendlichen sollen sich in erster Linie in unserem Hause wohlfühlen. Wir betrachten Eltern und Kind als Einheit. Deshalb ist es unser Ziel, das familiale System als Gesamtheit in seinen zukünftigen Entwicklungsschritten zu begleiten. Unsere Arbeit und unsere Einrichtung sollen dem Kind/Jugendlichen Raum für neue gewagte Entwicklungsschritte geben.



Pädagogische Hilfen

Verhaltenstraining ( Einzel- und Gruppenarbeit), Hausaufgabenbetreuung,

Elternarbeit, Einzelbetreuung, Stressmanagement, Freizeitpädagogik



Aufnahmealter

Ab 6 Jahren bis 18 Jahre und nach individueller Absprache




Ambulante Hilfen

Sozialpädagogische Familienarbeit, Family Activity Management, Einzelbetreuung, Betreutes Wohnen







Anschrift

Stiftung Kinderheimat Neuhaus

Wiesengrund 1

37603 Holzminden

Tel: 05536-9506-0 ggf. -12 oder -14


Fax:05536-9506-26

E-Mail: Stiftung_Kinderheimat_Neuhaus@t-online.de



Ansprechpartner

Leitung: Peter Lemfeld

Stellvertretende Leitung: Christoph Dörffler



Geschichte

Die Kinderheimat Neuhaus i.Solling ist als Notunterkunft für Kinder entstanden, die als Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten ohne Eltern 1948/49 in den Landkreis Holzminden kamen. Zu diesem Zweck konnten vom Deutschen Roten Kreuz durch die Initiative von Frau Antonie Jeep von der britischen Besatzungsdienststelle einige in Neuhaus leerstehende Rundbaracken erworben und entsprechend eingerichtet werden. In den Verhältnissen der unmittelbaren Nachkriegsjahre für eine solche Aktion die erforderlichen Mittel und Leistungen aufzubringen, war nur mit privater, großzügiger, uneigennütziger Hilfsbereitschaft einiger Mitbürger möglich. Diese sind an der Seite von Antonie Jeep die Gründer des zunächst so genannten „DRK-Kinderdorf“ in Neuhaus im Solling, an dessen Einrichtung Frauen und Männer des Roten Kreuzes mitgewirkt haben.

Die Hütten füllten sich mit Leben, als am 1 Februar 1949 die ersten neun Flüchtlingskinder einzogen, denen bald weitere dreiunddreißig folgten.


Schon bald wurde erkennbar, dass es sich bei den ursprünglichen „Not-Aufnahmen“ in Neuhaus um mehr als eine nur vorübergehende Aufgabe handeln würde. Nunmehr musste die rechtliche und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit der Einrichtung gesichert werden. So erhielten sie, juristisch beraten und vertreten durch den Holzminder Bürgermeister Albert Jeep, im Jahr 1952 durch Beschluss der Landesregierung unter dem Namen „Kinderheimat Neuhaus im Solling“ die Rechtsform einer selbständigen Stiftung bürgerlichen Rechts. Deren Zweck haben die als Stifter handelnden Gründer darin bestimmt, „ in den durch Spenden errichteten und sonst noch zu errichtenden Gebäude Personen, vornehmlich jedoch Kinder bis zum Alter von 16 Jahren, die hilfsbedürftig sind, zur Pflege aufzunehmen.“

Der erste Vorsitzende der Stiftung wurde Otto Sasse bis 1960, seine Stellvertreterin Frau Antonie Jeep, die ihm von 1960 bis 1970 in den Vorsitz folgte. Nach ihr haben die Herren Rudolf Jeep bis 1995 und seither Peter Poppinga den Vorsitz geführt.

Die als freie private Initiative im Organisationsrahmen des Deutschen Roten Kreuzes entstandene Stiftung Kinderheimat Neuhaus war zunächst korporatives Mitglied des DRK-Landesverbandes Niedersachsen, ab 1964 des DRK-Kreisverbandes Holzminden.







Vorstand

Vorsitzender der Stiftung Kinderheimat Neuhaus: Herr Peter Poppinga

Stellvertretende Vorsitzende: Frau Renate von Löwis of Menar

Schriftführer: Herr Manfred Günther


Außerordentliches Mitglied des Vorstandes: Frau Hiltrud Manegold