Wissenswertes auf einen Blick

 

Träger

Die Stiftung Kinderheimat Neuhaus im Solling ist eine eigenständige Stiftung, die korporativ mit dem Deutschen Roten Kreuz verbunden ist.

Vorstand der Stiftung Kinderheimat Neuhaus
Vorsitzende der Stiftung Kinderheimat Neuhaus: Frau Hiltrud Manegold
Stellvertretender Vorsitzender: Herr Rainer Becker
Schriftführerin: Frau Eleonore Roth-Schütz

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Lage

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Anfahrt

Aus Richtung Holzminden kommend:
L497 Richtung Uslar/Göttingen
in Neuhaus rechts Richtung Höxter abbiegen
links abbiegen auf Derentaler Str.
links abbiegen auf Wiesengrund

Aus Richtung Göttingen/Uslar kommend:
L497 Richtung Holzminden
in Neuhaus links Richtung Höxter abbiegen
links abbiegen auf Derentaler Str.
links abbiegen auf Wiesengrund

Aus Richtung Einbeck kommend:
L549 Richtung Neuhaus
in Neuhaus geradeaus Richtung Höxter fahren
links abbiegen auf Derentaler Str.
links abbiegen auf Wiesengrund

Aus Richtung Höxter kommend:
L549 Richtung Neuhaus
rechts abbiegen auf Derentaler Str.
links abbiegen auf Wiesengrund

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Geschichte

Die Kinderheimat Neuhaus im Solling ist als Notunterkunft für Kinder entstanden, die als Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten ohne Eltern 1948/49 in den Landkreis Holzminden kamen. Zu diesem Zweck konnten vom Deutschen Roten Kreuz durch die Initiative von Frau Antonie Jeep von der britischen Besatzungsdienststelle einige in Neuhaus leerstehende Rundbaracken erworben und entsprechend eingerichtet werden.

Ankunft der ersten Flüchtlingskinder.
Ankunft der ersten Flüchtlingskinder.

In den Verhältnissen der unmittelbaren Nachkriegsjahre für eine solche Aktion die erforderlichen Mittel und Leistungen aufzubringen, war nur mit privater, großzügiger, uneigennütziger Hilfsbereitschaft einiger Mitbürger möglich. Diese sind an der Seite von Antonie Jeep die Gründer des zunächst sogenannten „DRK-Kinderdorf“ in Neuhaus im Solling, an dessen Einrichtung Frauen und Männer des Roten Kreuzes mitgewirkt haben.

Die Hütten füllten sich mit Leben, als am 1. Februar 1949 die ersten neun Flüchtlingskinder einzogen, denen bald weitere dreiunddreißig folgten.

Die Kinderheimat zu Beginn der 1950er Jahre. Gemeinsame Mahlzeit.
Das DRK-Kinderdorf zu Beginn der 1950er Jahre.   Gemeinsame Mahlzeit.

Schon bald wurde erkennbar, dass es sich bei den ursprünglichen „Not-Aufnahmen“ in Neuhaus um mehr als eine nur vorübergehende Aufgabe handeln würde. Nunmehr musste die rechtliche und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit der Einrichtung gesichert werden. So erhielten sie, juristisch beraten und vertreten durch den Holzmindener Bürgermeister Albert Jeep, im Jahr 1952 durch Beschluss der Landesregierung unter dem Namen „Kinderheimat Neuhaus im Solling“ die Rechtsform einer selbständigen Stiftung bürgerlichen Rechts. Deren Zweck haben die als Stifter handelnden Gründer darin bestimmt, „in den durch Spenden errichteten und sonst noch zu errichtenden Gebäude Personen, vornehmlich jedoch Kinder bis zum Alter von 16 Jahren, die hilfsbedürftig sind, zur Pflege aufzunehmen.“

Der erste Vorsitzende der Stiftung wurde Otto Sasse bis 1960, seine Stellvertreterin Frau Antonie Jeep, die ihm von 1960 bis 1970 in den Vorsitz folgte. Nach ihr haben die Herren Rudolf Jeep bis 1995 und seither Peter Poppinga den Vorsitz geführt.

Die als freie, private Initiative im Organisationsrahmen des Deutschen Roten Kreuzes entstandene Stiftung Kinderheimat Neuhaus war zunächst korporatives Mitglied des DRK-Landesverbandes Niedersachsen, ab 1964 des DRK-Kreisverbandes Holzminden.

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Ihre Ansprechpartner

Christoph Dörffler
Christoph Dörffler
Einrichtungsleiter

Telefon: 05536-9506-12
Mail: doerffler@stiftung-
kinderheimat-neuhaus.de


Tanja Arzeus
Tanja Arzeus
Stellv. Einrichtungsleiterin

Telefon: 05536-9506-14
Mail: arzeus@stiftung-
kinderheimat-neuhaus.de